{"id":5,"date":"2009-10-27T16:24:13","date_gmt":"2009-10-27T16:24:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jezuici.pl\/gemeinde\/?page_id=5"},"modified":"2020-05-28T18:58:17","modified_gmt":"2020-05-28T18:58:17","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gemeinde.jezuici.pl\/?page_id=5","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;3.22&#8243;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;3.27.4&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span lang=\"de\" style=\"color: #000080;\"><strong>DIE WECHSELVOLLE GESCHICHTE DER DEUTSCHSPRACHIGEN GEMEINDE IN KRAKAU<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span lang=\"pl\" style=\"color: #000080;\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine alte Tradition besagt, dass die urspr\u00fcngliche Begr\u00e4bniskapelle zur Hl. Barbara (heute Barbarkirche) gleichzeitig mit der Marienkirche \u2013 der Hauptkirche Krakaus \u2013 gebaut wurde und zwar aus Steinen, die vom Bau der letzteren \u00fcbrig geblieben waren. Schon im Jahre 1338 wird eine\u00a0 Kapelle auf dem Marienfriedhof erw\u00e4hnt, die der B\u00fcrger Mikolaj Wierzynek gestiftet hat und die dann zwischen 1396 und 1402 auf Kosten der K\u00f6nigin Hedwig erweitert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im 14. Jahrhundert wurde in der Marienkirche sowohl auf deutsch als auch auf polnisch gepredigt. Im Stadtrat dominierten damals deutsche Kaufleute, die nach der Wiedererrichtung der Kirche zwischen 1392 und 1397 nur mehr deutsche Predigten h\u00f6ren wollten und deshalb nach einer Gelegenheit suchten, die polnischen Predigten auszulagern, und zwar nach Sankt Barbara. Dies gelang aber erst 1415, als die Patronatsrechte an der Marienkirche vom Bischof auf den K\u00f6nig \u00fcbergingen. Seit dieser Zeit begann die polnischsprachige Bev\u00f6lkerung f\u00fcr polnische Predigten in die Barbarakirche hin\u00fcber zu gehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die fremde Sprache in der Hauptkirche der Stadt besonders f\u00fcr den polnischen Adel ein Stein des Ansto\u00dfes. Der 1535\/37 in Krakau tagende Sejm forderte den K\u00f6nig auf, in dieser Sache zu intervenieren. Man argumentierte, dass die polnische Bev\u00f6lkerung inzwischen bereits so angewachsen sei, dass in der Barbarakapelle kein Platz mehr sei. Auch die polnischen Mitglieder des Stadtrates pl\u00e4dierten f\u00fcr eine R\u00fcckverlagerung der polnischen Predigten in die Marienkirche. Nur einige deutschst\u00e4mmige Stadtr\u00e4te wollten den Status quo beibehalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich ordnete K\u00f6nig Sigismund I. 1537 an, dass die deutschen Predigten in die Kapelle zur Hl. Barbara und die polnischen in die Marienkirche zu verlegen sind. Im entsprechenden k\u00f6niglichen Dekret werden 30 Namen von Bisch\u00f6fen, Senatoren und H\u00f6flingen erw\u00e4hnt, woraus man auf die gro\u00dfe Bedeutung dieser Entscheidung schlie\u00dfen kann. Die N\u00e4he der\u00a0 beiden Kirchen zueinander machte es m\u00f6glich, dass man die sch\u00f6n gesungene lateinische Messe in der Marienkirche mitfeiern und dann die polnische Predigt dort oder die deutsche in der Barbarakapelle h\u00f6ren konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahre 1583 bekamen die Jesuiten die Barbarakirche \u00fcbertragen und die deutschen Predigten wurden in die kleine Adalbertkirche auf dem Marktplatz verlegt. Der deutsche Prediger wohnte jedoch weiterhin bei der Barbarakirche. 1773 wurde der Jesuitenorden aufgehoben. Bald darauf wurde Polen geteilt. Krakau fiel dabei der \u00f6sterreichischen Monarchie zu. Nach der Wiederzulassung des Ordens (1814) kamen einige Jesuiten nach Krakau zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend der ganzen Zeit wurde in Krakau zumindest in einer Kirche deutsch gepredigt. Im 19. Jahrhundert geschah dies in der Annakirche, ab 1818 bei den Bernhardinern, ab 1834 in der Markuskirche und ab 1854 wieder in der Barbarakirche. 1868 wurde die deutsche Predigt von den Jesuitenpatres \u00fcbernommen. Erst viel sp\u00e4ter, n\u00e4mlich 1910, wurden die Jesuiten auch Besitzer dieser Kirche. Allerdings wurden im selben Jahr die deutschen Predigten wiederum verlegt, diesmal in die \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Kapelle der Schwestern von der G\u00f6ttlichen Liebe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem 2. Weltkrieg war an einen \u00f6ffentlichen deutschsprachigen Gottesdienst zun\u00e4chst nicht zu denken. Erst die Wende von 1989 brachte mit sich, dass das Bed\u00fcrfnis nach Hl. Messen in deutscher Sprache (und auch in anderen Sprachen!) wieder deutlicher wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 22. April 1997, wurde zum ersten Mal wieder eine Messe auf deutsch gefeiert \u2013 in Sankt Barbara. Dank einer Initiative \u00f6sterreichischer Diplomaten wurde die aus dem Mittelalter kommende Tradition wieder aufgenommen. Schon 1\/4 Jahr sp\u00e4ter gab es die erste deutsch-polnische, \u00f6kumenische Trauung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab 1997 fand in der Barbarakirche an Sonn- und Feiertagen um 19.00 Uhr Liturgiefeiern in deutscher Sprache statt, die in einer Zeit des zunehmenden internationalen Austauschs einen Kristallisationspunkt f\u00fcr die Gemeinde bildeten. Mit Dezember 2014 wurde der Zeitpunkt der Messen am Sonntag (Feiertage entfallen seitdem) auf 14.30 Uhr vorverlegt. Wie in allen Auslandsgemeinden herrscht auch in Krakau ein reges Kommen und Gehen. Studierende oder Personen, welche aus beruflichen Gr\u00fcnden vor\u00fcbergehend hier t\u00e4tig sind, engagieren sich, solange ihr Aufenthalt es zul\u00e4sst, daher ist es ganz gut, dass es auch einige Einheimische gibt, die regelm\u00e4\u00dfig zum Gottesdienst kommen und verschiedene Dienste (Zelebrieren, Ministrieren, Vorlesen, Vorbeten, Orgelspielen, etc.) \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Musik hat einen gro\u00dfen Stellenwert in der Gestaltung der deutschsprachigen Messe, daher bilden die Konzertgottesdienste der <a href=\"http:\/\/www.gemeinde.jezuici.pl\/?page_id=89\">Kantorei St. Barbara<\/a>, oft im Zusammenspiel mit Gastmusikern aus dem In- und Ausland besonders feierliche Ereignisse im Kirchenjahr, die sich auch viele einheimische KrakauerInnen nicht entgehen lassen. Bei solchen Anl\u00e4ssen wird die Messe zweisprachig gehalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht weniger Bedeutung genie\u00dfen im Gottesdienst religi\u00f6se Inhalte in den Meisterwerken der Malerei, welche als Bildbetrachtungen den Gl\u00e4ubigen in den Predigten zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Krakauerinnen und Krakauer verstehen sich als Erben einer gro\u00dfartigen, wechselvollen Geschichte, von welcher die Marienkirche und die Barbarakirche ein beredtes Zeugnis geben. Wenn Lieder und Gebete in polnischen Gottesh\u00e4usern auch in deutscher Sprache erklingen, wenn Predigten zweisprachig gehalten werden, dann ist das Miteinander der benachbarten Kirchen und Sprachen ein Hoffnungszeichen f\u00fcr Einheit in sonstiger (auch sprachlicher) Verschiedenheit.<\/p>\n<p>J\u00f3zef Bremer SJ[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.4.7&#8243;][et_pb_column _builder_version=&#8220;4.4.7&#8243; type=&#8220;4_4&#8243;][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DIE WECHSELVOLLE GESCHICHTE DER DEUTSCHSPRACHIGEN GEMEINDE IN KRAKAU Eine alte Tradition besagt, dass die urspr\u00fcngliche Begr\u00e4bniskapelle zur Hl. Barbara (heute Barbarkirche) gleichzeitig mit der Marienkirche \u2013 der Hauptkirche Krakaus \u2013 gebaut wurde und zwar aus Steinen, die vom Bau der letzteren \u00fcbrig geblieben waren. 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Schon im Jahre 1338 wird eine\u00a0 Kapelle auf dem Marienfriedhof erw\u00e4hnt, die der B\u00fcrger Mikolaj Wierzynek gestiftet hat und die dann zwischen 1396 und 1402 auf Kosten der K\u00f6nigin Hedwig erweitert wurde.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im 14. Jahrhundert wurde in der Marienkirche sowohl auf deutsch als auch auf polnisch gepredigt. Im Stadtrat dominierten damals deutsche Kaufleute, die nach der Wiedererrichtung der Kirche zwischen 1392 und 1397 nur mehr deutsche Predigten h\u00f6ren wollten und deshalb nach einer Gelegenheit suchten, die polnischen Predigten auszulagern, und zwar nach Sankt Barbara. Dies gelang aber erst 1415, als die Patronatsrechte an der Marienkirche vom Bischof auf den K\u00f6nig \u00fcbergingen. Seit dieser Zeit begann die polnischsprachige Bev\u00f6lkerung f\u00fcr polnische Predigten in die Barbarakirche hin\u00fcber zu gehen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die fremde Sprache in der Hauptkirche der Stadt besonders f\u00fcr den polnischen Adel ein Stein des Ansto\u00dfes. Der 1535\/37 in Krakau tagende Sejm forderte den K\u00f6nig auf, in dieser Sache zu intervenieren. Man argumentierte, dass die polnische Bev\u00f6lkerung inzwischen bereits so angewachsen sei, dass in der Barbarakapelle kein Platz mehr sei. Auch die polnischen Mitglieder des Stadtrates pl\u00e4dierten f\u00fcr eine R\u00fcckverlagerung der polnischen Predigten in die Marienkirche. Nur einige deutschst\u00e4mmige Stadtr\u00e4te wollten den Status quo beibehalten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich ordnete K\u00f6nig Sigismund I. 1537 an, dass die deutschen Predigten in die Kapelle zur Hl. Barbara und die polnischen in die Marienkirche zu verlegen sind. Im entsprechenden k\u00f6niglichen Dekret werden 30 Namen von Bisch\u00f6fen, Senatoren und H\u00f6flingen erw\u00e4hnt, woraus man auf die gro\u00dfe Bedeutung dieser Entscheidung schlie\u00dfen kann. Die N\u00e4he der\u00a0 beiden Kirchen zueinander machte es m\u00f6glich, dass man die sch\u00f6n gesungene lateinische Messe in der Marienkirche mitfeiern und dann die polnische Predigt dort oder die deutsche in der Barbarakapelle h\u00f6ren konnte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahre 1583 bekamen die Jesuiten die Barbarakirche \u00fcbertragen und die deutschen Predigten wurden in die kleine Adalbertkirche auf dem Marktplatz verlegt. Der deutsche Prediger wohnte jedoch weiterhin bei der Barbarakirche. 1773 wurde der Jesuitenorden aufgehoben. Bald darauf wurde Polen geteilt. Krakau fiel dabei der \u00f6sterreichischen Monarchie zu. Nach der Wiederzulassung des Ordens (1814) kamen einige Jesuiten nach Krakau zur\u00fcck.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend der ganzen Zeit wurde in Krakau zumindest in einer Kirche deutsch gepredigt. Im 19. Jahrhundert geschah dies in der Annakirche, ab 1818 bei den Bernhardinern, ab 1834 in der Markuskirche und ab 1854 wieder in der Barbarakirche. 1868 wurde die deutsche Predigt von den Jesuitenpatres \u00fcbernommen. Erst viel sp\u00e4ter, n\u00e4mlich 1910, wurden die Jesuiten auch Besitzer dieser Kirche. Allerdings wurden im selben Jahr die deutschen Predigten wiederum verlegt, diesmal in die \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Kapelle der Schwestern von der G\u00f6ttlichen Liebe.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem 2. Weltkrieg war an einen \u00f6ffentlichen deutschsprachigen Gottesdienst zun\u00e4chst nicht zu denken. Erst die Wende von 1989 brachte mit sich, dass das Bed\u00fcrfnis nach Hl. Messen in deutscher Sprache (und auch in anderen Sprachen!) wieder deutlicher wurde.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 22. April 1997, wurde zum ersten Mal wieder eine Messe auf deutsch gefeiert \u2013 in Sankt Barbara. Dank einer Initiative \u00f6sterreichischer Diplomaten wurde die aus dem Mittelalter kommende Tradition wieder aufgenommen. Schon 1\/4 Jahr sp\u00e4ter gab es die erste deutsch-polnische, \u00f6kumenische Trauung.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab 1997 fand in der Barbarakirche an Sonn- und Feiertagen um 19.00 Uhr Liturgiefeiern in deutscher Sprache statt, die in einer Zeit des zunehmenden internationalen Austauschs einen Kristallisationspunkt f\u00fcr die Gemeinde bildeten. Mit Dezember 2014 wurde der Zeitpunkt der Messen am Sonntag (Feiertage entfallen seitdem) auf 14.30 Uhr vorverlegt. Wie in allen Auslandsgemeinden herrscht auch in Krakau ein reges Kommen und Gehen. Studierende oder Personen, welche aus beruflichen Gr\u00fcnden vor\u00fcbergehend hier t\u00e4tig sind, engagieren sich, solange ihr Aufenthalt es zul\u00e4sst, daher ist es ganz gut, dass es auch einige Einheimische gibt, die regelm\u00e4\u00dfig zum Gottesdienst kommen und verschiedene Dienste (Zelebrieren, Ministrieren, Vorlesen, Vorbeten, Orgelspielen, etc.) \u00fcbernehmen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Musik hat einen gro\u00dfen Stellenwert in der Gestaltung der deutschsprachigen Messe, daher bilden die Konzertgottesdienste der <a href=\"http:\/\/www.gemeinde.jezuici.pl\/?page_id=89\">Kantorei St. Barbara<\/a>, oft im Zusammenspiel mit Gastmusikern aus dem In- und Ausland besonders feierliche Ereignisse im Kirchenjahr, die sich auch viele einheimische KrakauerInnen nicht entgehen lassen. Bei solchen Anl\u00e4ssen wird die Messe zweisprachig gehalten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht weniger Bedeutung genie\u00dfen im Gottesdienst religi\u00f6se Inhalte in den Meisterwerken der Malerei, welche als Bildbetrachtungen den Gl\u00e4ubigen in den Predigten zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Krakauerinnen und Krakauer verstehen sich als Erben einer gro\u00dfartigen, wechselvollen Geschichte, von welcher die Marienkirche und die Barbarakirche ein beredtes Zeugnis geben. Wenn Lieder und Gebete in polnischen Gottesh\u00e4usern auch in deutscher Sprache erklingen, wenn Predigten zweisprachig gehalten werden, dann ist das Miteinander der benachbarten Kirchen und Sprachen ein Hoffnungszeichen f\u00fcr Einheit in sonstiger (auch sprachlicher) Verschiedenheit.<\/p>\r\nJ\u00f3zef Bremer SJ","_et_gb_content_width":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-5","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gemeinde.jezuici.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gemeinde.jezuici.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/gemeinde.jezuici.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gemeinde.jezuici.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gemeinde.jezuici.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/gemeinde.jezuici.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3738,"href":"https:\/\/gemeinde.jezuici.pl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5\/revisions\/3738"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gemeinde.jezuici.pl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}